Schulische Nachmittagsbetreuung wird weiter ausgebaut

Schon jetzt nutzen 1195 Familien das Angebot im Bezirk

„Bereits jetzt haben wir im Bezirk St.Pölten 36 Schulstandorte, an welchen in insgesamt 65 Gruppen schulische Nachmittagsbetreuung für 1195 Schüler angeboten wird. Auf Initiative von Familien- und Bildungslandesrätin Mag. Barbara Schwarz wird diese Zahl in den nächsten Jahren auch noch weiter steigen. Alleine 40 neue Standorte sollen bis zum nächsten Schuljahr zu den insgesamt 340 bestehenden in Niederösterreich hinzukommen“, verweist VP-LAbg. Doris Schmidl auf Initiativen, die den Eltern im Bezirk St.Pölten zugutekommen werden. "Für unsere Familien bauen wir damit genau jene Betreuungsform aus, die sie sich am meisten wünschen. Umfragen unter Müttern und Vätern von Volksschul- und Kindergartenkindern zeigen, dass Niederösterreichs Eltern eine klare Trennung von Unterricht und Betreuungszeit wünschen. 52 Prozent der befragten Eltern von Schulkindern und sogar 78 Prozent der Eltern von NÖ Kindergarten-Kindern sprachen sich für Unterricht am Vormittag und für Lernzeit bzw. Freizeitbetreuung am Nachmittag aus. Die schulische Nachmittagsbetreuung kann ganz individuell tageweise in Anspruch genommen werden. Sie entspricht damit - im Gegensatz zur ganztägigen Schulform mit verschränktem Unterricht, wo Kinder jeden Tag in der Schule bleiben müssen und wo Eltern die Nachmittage nicht mehr individuell mit ihren Kindern gestalten können - den Wünschen von Niederösterreichs Eltern", so Schmidl. Förderung für Gemeinden „Die neue Familienministerin der Volkspartei, MMag. Dr. Sophie Karmasin, stellt für den Ausbau der Betreuung insgesamt 400 Mio. Euro zur Verfügung, wovon fast ein Viertel nach Niederösterreich fließen wird“, freut sich Schmidl über den Schulterschluss von Land und Bund in dieser Frage. Mit den Bundesgeldern in Höhe von 87,5 Mio. Euro kann auch weiterhin ein attraktives Fördermodell für die Gemeinden angeboten werden. „Niederösterreichs Gemeinden erhalten ab dem Schuljahr 2015/16 einmalig bis zu 55.000 Euro Förderung pro Gruppe für infrastrukturelle Maßnahmen, zusätzlich gibt es dann bis zu 9.000 Euro Förderung pro Jahr und Gruppe als Unterstützung für die Personalkosten“, so Schmidl.