Grünschnitt: VP-Forderung wird erfüllt

Die E-Card ist die bürgerfreundlichste Lösung für das Zutrittssystem zur Grünschnittablage im Altstoffammelzentrum.

Altstoffsammelzentrum: VP präferiert weiterhin Zutrittsystem mit E-Card/Bürgerkarte, Gemeindeführung plant Ausgabe eigener Chipkarten.

Die Volkspartei Böheimkirchen ist erfreut, dass ihre Anregung, den Grünschnitt außerhalb der Öffnungszeiten am Gelände des Altstoffsammelzentrum deponieren zu können (z.B. berichtete die NÖN berichtete in Ausgabe KW17 / 2018 - siehe unten) heuer umgesetzte wird. „Wir haben dieses Ansinnen bei vielen Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern – etwa bei unserer Reihe „Stammtischgespräch – mitgenommen und konnten den Gemeinderat letztendlich überzeugen,“ erklärt VP-Gemeinderatsfraktionsobmann Gf. GR Thomas Lechner. Dass die Umweltgemeinderätin, die ursprünglich abgewunken und stattdessen einen Kompostierkurs angeregt hatte, schließlich einlenkte, sieht Lechner positiv.
Weniger erfreut ist man seitens der Volkspartei über das entgegen der VP-Anregung nun von der rot-grünen Gemeindekoalition angekündigte System mit eigenen auszugebenden Zutritts-Chip-Karten: „Die E-Card/Bürgerkarte hat jede Person bereits verfügbar.  Man muss die Leute also nicht mit einer zusätzlichen Chip-Karte belasten," erläutert Lechner. Jede E-Card kann für den Zutritt am Gemeindeamt freigeschalten werden. „Das funktioniert in vielen Orten wie etwa der Nachbargemeinde Pyhra oder der SPÖ-Gemeinde Gramatneusiedl, die jüngst Gegenstand von Berichterstattung über positive Umsetzungen kommunaler Digitalisierung war,“ zeigt sich Lechner überzeugt vom E-Card-System. „Wir werden weiterhin für diese bürgerfreundlichere Variante, die zudem weniger anfällig für Missbrauch ist, eintreten,“ so Lechner. Die Entscheidung wird demnächst im Gemeinderat fallen.